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Einblick in die Lehre bei der Louis Ditzler AG

Veröffentlicht

09.07.2026

Interview der Lernenden

Mein Name ist Aaron Balart Hernandez und ich bin Auszubildender im zweiten Lehrjahr bei der Louis Ditzler AG.
Ich wollte herausfinden, wie andere Lernende ihre Ausbildung erleben. Deshalb habe ich mit Moritz und Jeffrey, zwei Lernenden im ersten und dritten Lehrjahr, gesprochen und zusätzlich meine eigenen Erfahrungen eingebracht. Die Interviews zeigen verschiedene Perspektiven auf die Lehre und geben einen authentischen Einblick in den Alltag eines KV-Lernenden.

„Die KV-Lehre bietet viele Möglichkeiten für die Zukunft – wichtig ist jedoch, verschiedene Berufe kennenzulernen und den Weg zu wählen, der wirklich zu den eigenen Stärken und Interessen passt.“

 

Ich habe die folgenden Fragen beantwortet:

 

Wie bist du auf die Louis Ditzler AG aufmerksam geworden?

Ich habe die Louis Ditzler AG über die Lehrstellenplattform Yousty gefunden. Die Möglichkeit, während der Ausbildung verschiedene Abteilungen kennenzulernen, hat mich besonders angesprochen. Der regelmässige Abteilungswechsel bietet die Chance, neue Fähigkeiten zu erlernen und herauszufinden, welche Tätigkeiten einem besonders liegen.

 

Besuchst du lieber die Berufsschule oder arbeitest du lieber im Betrieb?

Persönlich besuche ich lieber die Berufsschule. Besonders schätze ich den Austausch mit Lernenden aus anderen Betrieben und die Möglichkeit, unterschiedliche Erfahrungen kennenzulernen. Dabei erhält man Einblicke in andere Unternehmen und Arbeitsweisen, was den eigenen Horizont erweitert. Zudem gefällt mir die Abwechslung zum Arbeitsalltag im Betrieb. Der Unterricht bietet die Möglichkeit, theoretisches Wissen zu vertiefen und sich gemeinsam mit anderen Lernenden auf Prüfungen und berufliche Herausforderungen vorzubereiten.

 

Würdest du irgendetwas an der Ausbildung ändern – in der Schule oder im Betrieb?

Ich fände es sinnvoll, wenn die Themen aus den überbetrieblichen Kursen (ÜK) und der Berufsschule zeitlich besser aufeinander abgestimmt wären. Dadurch könnten die behandelten Inhalte besser miteinander verknüpft und das Gelernte einfacher verstanden werden. Ausserdem wäre es spannend, wenn man diese Inhalte häufiger direkt im Betrieb anwenden könnte. So würde der Bezug zur Praxis noch stärker werden und das Gelernte könnte besser gefestigt werden. Meiner Meinung nach würde dies den Lernprozess insgesamt unterstützen und den Nutzen der vermittelten Inhalte erhöhen.

 

Gibt es etwas, das du zukünftigen Lernenden oder anderen Personen noch sagen möchtest?

Die KV-Lehre bietet viele Weiterbildungsmöglichkeiten und bildet einen starken Grundbaustein für die berufliche Zukunft. Trotzdem ist sie nicht für jede Person geeignet. Deshalb empfehle ich allen Jugendlichen, möglichst viele Schnupperlehren zu absolvieren, um verschiedene Berufe kennenzulernen und die passende Ausbildung zu finden.

Folie Aaron

 


„Die Lehre hat mich gelehrt, selbstständig zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und mich immer wieder auf neue Aufgaben und Herausforderungen einzustellen.“

 

 

Jeffrey ist im 1. Lehrjahr und hat die folgenden Fragen beantwortet:

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ich beschreibe meinen Arbeitsalltag als sehr abwechslungsreich. Je nach Abteilung unterscheiden sich die Aufgaben stark. In meiner aktuellen Abteilung habe ich zudem genügend Zeit, um für die Berufsschule zu lernen und schulische Themen zu vertiefen.

Als störend empfinde ich jedoch das tägliche Ablösen am Empfang um 9 Uhr wegen der Post. Gerade in der QMS-Abteilung fallen zu dieser Zeit oft wichtige Aufgaben an, beispielsweise Sitzungen oder die Kontrolle von Abläufen und Zuläufen der Kläranlage. Durch den Wechsel an den Empfang wird meine Arbeit teilweise unterbrochen, was den Arbeitsfluss beeinträchtigen kann.

 

Was hast du bisher am meisten gelernt?

Während meiner Lehre habe ich gelernt, selbstständig zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und professionell mit verschiedenen Situationen umzugehen.

Zu Beginn der Ausbildung empfand ich es als herausfordernd, dass ich in den verschiedenen Abteilungen viele neue Aufgaben gleichzeitig erlernen musste. Dazu gehörten unter anderem die Arbeit am Empfang, das Prüfen von Grundstoffen sowie das Versorgen von Rechnungen. Mit der Zeit konnte ich mich jedoch gut in die unterschiedlichen Tätigkeiten einarbeiten und meine Fähigkeiten kontinuierlich erweitern.

 

Wie gelingt dir die Kombination zwischen Arbeit und Berufsschule?

Zu Beginn meiner Lehre hatte ich Mühe damit, dass der Unterricht nur zweimal pro Woche stattfand. Durch die langen Abstände zwischen den Schultagen fehlten mir teilweise die regelmässigen Repetitionen des Unterrichtsstoffs, was das Lernen erschwerte. Mit der Zeit gewöhnte ich mich jedoch an diesen Rhythmus und entwickelte eigene Methoden, um den Stoff selbstständig zu wiederholen und zu festigen. Inzwischen komme ich damit deutlich besser zurecht und kann den Unterrichtsstoff effizienter organisieren und verarbeiten.

Folie Jeffrey

 


„Die Vielseitigkeit der Ausbildung und die Einblicke in verschiedene Abteilungen haben mir geholfen, meine Interessen zu entdecken und wertvolle Erfahrungen für meine berufliche Zukunft zu sammeln.“

 

Moritz ist im 3. Lehrjahr und hat die folgenden Fragen beantwortet:

Welche Abteilungen hast du bereits besucht und welche hat dir am meisten gefallen?

Während meiner Lehre durfte ich bereits sämtliche Abteilungen des Unternehmens kennenlernen. Dazu gehören der Empfang, die Qualitätssicherung (QS), der Verkaufsinnendienst, das Marketing, der Einkauf sowie die Buchhaltung und das Personalwesen. Jede Abteilung hat mir unterschiedliche Einblicke in die Abläufe eines Unternehmens vermittelt und mir geholfen, neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Besonders gefallen haben mir die Abteilungen Buchhaltung, Personalwesen und Verkaufsinnendienst. In der Buchhaltung konnte ich selbstständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und meine Freude am Umgang mit Zahlen einbringen. Im Personalwesen schätzte ich den Kontakt mit Mitarbeitenden sowie die abwechslungsreichen administrativen Aufgaben. Auch der Verkaufsinnendienst hat mir sehr gefallen, da ich dort einen direkten Einblick in die Kundenbetreuung und die internen Verkaufsprozesse erhalten habe. Die Kombination aus Organisation, Kommunikation und Verantwortung machte diese Abteilungen für mich besonders interessant.

 

Welche Aufgaben machen dir am meisten Spass?

Besonders Spass machen mir Aufgaben im Personalwesen. Dazu gehört beispielsweise das Erfassen von Eintritten neuer Mitarbeitender, die Organisation und Durchführung von Schulungen sowie die Unterstützung bei internen Weiterbildungen. Ausserdem kontrolliere ich gerne die Zeiterfassungen der Mitarbeitenden, da dabei Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein gefragt sind. Generell gefallen mir Aufgaben, bei denen ich selbstständig arbeiten und gleichzeitig mit verschiedenen Personen im Unternehmen in Kontakt stehen kann.

 

Was gefällt dir besonders an deiner Lehre?

An meiner Lehre gefällt mir besonders die grosse Vielseitigkeit. Durch die regelmässigen Abteilungswechsel erhalte ich einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche. Dadurch kann ich herausfinden, welche Tätigkeiten mir besonders liegen und gleichzeitig wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

Zudem schätze ich den engen Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Ich werde von den verschiedenen Teams unterstützt und erhalte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Diese Kombination aus Praxis, Verantwortung und Lernen macht die Ausbildung für mich besonders abwechslungsreich und spannend.

 

Gibt es etwas, das du zukünftigen Lernenden oder anderen Personen noch sagen möchtest?

Ich würde zukünftigen Lernenden empfehlen, offen und neugierig an die Ausbildung heranzugehen. Jede Abteilung bietet die Chance, neue Fähigkeiten zu erlernen, interessante Menschen kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen für die berufliche Zukunft zu sammeln.

Auch wenn nicht jede Aufgabe auf Anhieb spannend erscheint, lohnt es sich, Neues auszuprobieren und Herausforderungen anzunehmen. Oft entdeckt man gerade dadurch Interessen und Stärken, die man vorher gar nicht kannte. Mein Tipp ist, jede der sechs Abteilungen als Lernchance zu nutzen. Am Ende der Lehre sollte man ein gutes Verständnis für alle Bereiche entwickelt haben und idealerweise wissen, welche Abteilung und welche Tätigkeiten am besten zu den eigenen Stärken und Interessen passen.

Folie Moritz